Mittwoch, 18. November 2009

Plätzchen



(Plätzchen Fotos von Astrid Walter)

"Backe backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen..." oder "In der Weihnachtsbäckerei gibt´s so manche Leckerei..." sowie die herrlichen Gerüche, die von frisch gebackenen Plätzchen ausgehen leuten eine kulinarisch geprägte Weihnachts- und somit Plätzchenbackzeit ein!
Heute landen auf dem Backblech Vanillekipferl und Spitzbuben.

Vanillekipferl
knapp 50 Kipferl erhält man aus:
280g Mehl
90g Zucker
1 Prise Salz
200g Butter
2 Eier, nur Eigelb
150g Zucker
1 Vanilleschote
1 Päkchen Vanillezucker
100g gehackte Mandeln

Den Backofen auf 190°C vorheizen.
Mehl, Zucker, Salz, Butter und Mandeln in eine Schüssel geben. Die Eier trennen und hinzugeben, sowie die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark ebenfalls zu den anderen Teig Zutaten hinzufügen. Nun alles zu einem Teig verarbeiten, zu einer Rolle formen und in ca, 50 gleichgroße Stücke schneiden. Die Stücke nun zu Spitzzulaufenden Röllchen formen und daraus Hörnchen legen.
Die Kipferl dann für ca. 12 Minuten in den Backofen schieben.
Ein leckerer Klassiker!

Spitzbuben
für knapp 50 Stück:
300g Mehl
180g Butter
100g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Päkchen Vanillezucker
125g Johannisbeergelee (am Besten Selbstgemacht, Tipp: mit Kirschmarmelade schmeckt es auch super lecker! oder Österreichisch mit Aprikosen-/Marillengelee)
Puderzucker

Backofen auf 200°C vorheizen.
Mehl, Salz, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei zu einem Teig kneten. Den Teig (Mürbeteig) für ca. 30 - 60 Minuten in Frischhaltefolie im Kühlschrank lagern. Den Teig auf bemehlter Fläche ca. 3 cm dick ausrollen und runde Plätzchen und Ringe (oder andere Formen wie z.B. Sterne) ausstechen. Plätzchen und Ringe nun am besten auf getrennten Blechen für knapp 10 Minuten bei 200°C backen. (eventuell Temperatur etwas herunterregeln, da leicht verbrennen). Auf die Plätzchen, also "Unterteile", nun großzügig Gelee verteilen und je einen Ring, also das "Oberteil", darauf setzten und kurz trocknen lassen. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, noch mit Puderzucker bestäuben.
Fertig und lecker!


Ps.: Das herbstlich-winterliche Grillen mit allem drum und dran und mit Stockbrot war ein voller Erfolg, auch dank des etwas milderen Wetters am Wochenende, so konnten wir den Glühwein draußen am Feuer genießen.

Donnerstag, 12. November 2009

herbstlich-winterliches Grillen mit Ribs, Wings, Stockbrot und Co.


(Fotos von flickr.com, Bild 1 von Owen, Bild 2 von Mike)

Als Abschiedsgruß an den Sommer, die warme Jahreszeit und das draußen Essen und Grillen habe ich für das kommende Wochenende einen herbstlich-winterlichen Grillabend geplant. Den Grill nach draußen, die Gäste und Glühwein rein.
Auf den ganzen Martins- und Weihnachtsmärkten fröhnt man schließlich auch dieser wirklich herrlichen Zubereitungsart von Speisen!
Was werde ich alles Grillen? Zum einen werde ich Spareribs machen mit einer leckeren Aprikosenmarinade, dann noch Chickenwings und als Beilagen werde ich Pilze, Tomaten, Maiskolben und Paprika auf den Grill legen. Außerdem soll es einen grünen sowie einen Krautsalat geben. Darüberhinaus wollen wir Stockbrot als Kohlehydratbeilage machen und einige Dips und Kräuterbutter, also ein richtiges kleines Fest!

Aprikosenspareribs
für ca. 4 Personen
1 kg frische Spareribs
4 EL Sojasauce
4 EL Öl (z.B. Sesamöl, sehr lecker)
3 EL Aprikosenmarmelade
2 cm Ingwer, frisch
gemahlener Pfeffer, frisch
1 Zehe Knobi

Die Zutaten für die Marinade, also Sojasauce, Öl, Marmelade und Pfeffer, miteinander verrühren. Knobi schälen und fein hacken, mit dem Ingwer dasselbe tun und beides unter die Marinade mischen. Die Spareribs trockentupfen und eventuell in kleinere Portionen teilen. Nun ordentlich mit der Marinade bestreichen und für gute 2 Stunden im kühlen marinieren lassen. Dann ein wenig abtropfen lassen und ab damit für 15 - 30 Minuten auf den Grill. Zwischendrin immer wieder wenden und mit der Marinade bestreichen.

Chickenwings
für 4 Esser
16 Hähnchenflügel
2 Zitronen
250 ml süße Chilisuace (z. B. Thai Sweet Chili Soße)
4 Chilischoten
4 El Honig
2 Knobizehen
Salz, Pfeffer
ich füge gerne noch 1 cm frischer Ingwer, feingehackt hinzu


Die Hähnchenflügel abtupfen. Für die Marinade Zitronensaft aus den 2 Zitronen pressen und mit der süßen Chilisauce, Honig, feingehacktem Knobi, Chilischoten und Ingwer verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für mindestens 6 Stunden die Chickenwings in der Marinade einlegen. Zu guter Letzt, ab damit auf den Grill.

Ich hoffe, dass es so lecker wird wie es sich anhört!

Mittwoch, 11. November 2009

Bauernfrühstück mit Bauer sucht Frau

Neulich, an einem erholsamen Sonntag morgen mit genüsslichem Ausschlafen, hatten meine Freundin und ich so richtig Appetit als wir aufwachten. Also in den Kühlschrank geschaut, Eier gefunden, Kartoffeln vom Vortag und schon wussten wir: heute gibt es herrlich zünftiges Bauernfrühstück!
(Foto "Bauernfrühstück" von edverillo bei flickr.com)

Was braucht man sonst noch für ein Bauernfrühstück:

geräucherter Schinken, am besten Kantenschinken
Salami
wer hat und möchte z.B. Bockwurst oder Fleischwurst
1 Zwiebel
2 Tomaten
4 Eier
250 g gekochte Kartoffeln
Salz
Pfeffer
ein wenig Öl
leckere Deko:
Schnittlauch
4 Gewürzgurken

Zwiebeln schälen und würfeln. Die Tomaten abwaschen und ebenfalls würfeln. Den Schinken in Streifen schneiden, die Salami ebenfalls und wer hat und möchte die Bock-/Fleischwurst in Scheiben. Eine Pfanne mit ein wenig Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen, Schinken, Salami, Wurst hinzugeben und mit anbraten. Die Hitze des Herdes ein wenig runter drehen und die Tomaten würfel, sowie die verquirlten Eier hinzugeben. Ein wenig salzen und die Masse hin und her schieben bis das Ei stockt.
Die Gewürzgurken dekorativ einschneiden, auffächern und auf die Teller drapieren. Nun die Ei-Kartoffel Masse auf die Teller verteilen und mit Schnittlauch bestreuen. Noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen und dann genießen!!!!

Dann hatten wir noch die letzten 2 Folgen von "Bauer sucht Frau" aufgenommen, das ist unsere sonntägliche "wir-gucken-heute-nur-kram-bei-dem-man-nicht-denken-muss" Routine. Super!

Dienstag, 10. November 2009

warme Getränke

Warme Getränke zum Hände an der Tasse und von Innen Aufwärmen. Heute möchte ich 3 leckere Wärmflaschen für Innen posten, zum einen den Klassiker "Irish Coffee", dann den nächsten Klassiker "Glühwein" und zu guter letzt einen "Würz-Kakao".

Irish Coffee
für einen Kaffeebecher

Irish Whiskey 3-4 cl in einen -am besten vorgewärmten- Kaffeebecher geben und mit einer Tasse frischen und heißen Kaffee auffüllen. Nun einen Teelöffel (braunen) Zucker einrühren und obenauf 2 Esslöffel frische Schlagsahne geben.
Den Irish Coffee am Besten durch die Schlagsahnenhaube trinken.

Glühwein
für einen Topf und viele Glühweingläser

Eine Flasche guten Rotwein in einen Topf gießen und mit Gewürzen wie 3 Zimtstangen, 5 Gewürznelken, 2-3 Bio Orangen- und Zitronenscheiben verfeinern. Das ganze erhitzen, nicht zum Kochen bringen! Nun noch mit Orangensaft oder auch zum Beispiel Schwarztee und Zucker aufgießen. Das ganze für ca. 20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren die Gewürze entnehmen.

Gewürzkakao
für 2 Kaffeebecher

In einem Topf 500 ml leckere Vollmilch erhitzen, in der Zeit Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil hacken und unter die warme Milch rühren, bis die Schokolade aufgelöst ist.Nun noch einen halben bis einen ganzen Teelöffel Kardamom zugeben auf 2 Becher verteilen und mit einer Sahnehaube zieren.

Mittwoch, 4. November 2009

englische Scones

Wallace und Gromit werden 20!!! Herzlichen Glückwunsch! Dieses wunderbare Ereigniss nehme ich mir zum Anlass und dachte wir zelebrieren heute eine gute und very british Tea Time mit leckeren und vielseitigen Scones!

(Scones, Foto von Leon Rice-Whetton bei flickr.com)

Scones sind Gebäckstücke die traditionell zum Tee gereicht werden und herzhaft oder süß gegessen werden.

Zutaten
für ca. 10 Scones

2 TL Backpulver
250 g Mehl
40 g Zucker
60 g Butter
160 ml Milch
entweder 60 g Schokotropfen
oder 70 g Sultaninen

Den Backofen auf knapp 220°C vorheizen.
Mehl, Backpulver und Zucker in eine Rührschüssel geben. Dazu die Butter in Flöckchen untermischen und anschließend die Milch nach und nach zugeben. Nun die gewünschte Beigabe, also Schokitropfen oder Sultaninen, untermengen und alles zu einem festen Teig verkneten. Den Teig etwa 2 cm dick ausrollen und entweder in ca. 10 Vierecke schneiden oder unter zu Hilfe nahem eines Glases Kreise ausstechen. Auf ein Backrost geben, für ca. 5 Minuten ruhen lassen und dann für 10 - 15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldgelb sind und ca. ihre doppelte Größe erreicht haben.
Heraus nehmen und ein wenig abkühlen lassen. Mit Marmelade, Butter, süßer Schlagsahne oder ganz britisch mit Clotted Cream reichen.

Dienstag, 3. November 2009

Frikadelle, Bulette, Fleischklops und Co.

Frikadelle, Bulette, Fleischpflanzerl oder Fleischklops egal wie man sie nennt, sie sind irgendwie rund, aus Hack (Rind, Schwein oder gemischt), angereichert mit alten Brötchen und Zwiebeln und eigentlich immer lecker!

Was man braucht um eine Frikadelle zu machen:
500 g Hackfleisch (nach Geschmack, entweder gemischt, Rinder oder Schweinehack)
1 altes Brötchen oder Toastbrotscheibe
Sahne, Milch oder Wasser
1 Ei
2 kleine Zwiebeln
Gewürze wie z.B. Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, ganz nach Geschmack
Senf

Das alte Brötchen in Wasser, Milch oder Sahne einweichen, wenn es durchgeweicht ist, ausdrücken, zerbröseln und in eine Schüssel geben. Das Hackfleisch und ein Ei hinzugeben und mit den Händen gut miteinander vermengen. Dann die Zwiebeln schälen und kleinwürfeln. Die Zwiebeln ebenfalls zu dem Hackfleisch geben. Wer möchte kann die Zwiebeln vorher ein wenig anbraten bzw. andünsten (schmeckt sehr lecker). Nun geht es ans würzen. Hier kann man nach dem persönlichen Geschmack vorgehen. Ich gebe gerne Senf, Pfeffer, Salz, Kümmel und Petersilie hinzu.
Klein gehackte Tomaten, ein bißchen Tomatenmark oder mediterane Gewürze können auch sehr lecker sein.
Nun Kugeln formen und diese dann platt drücken und in einer Pfanne braten.

Freitag, 30. Oktober 2009

Mädelsabend

Hallo, ich bin die Freundin des "chefkochs" und da er heute krank das Bett hütet, darf ich mal etwas schreiben :) Da hier anscheinend viele weibliche Leser fleißig sind und bei uns heute Abend ein Mädelsabend mit Serien gucken, lecker n Schlückchen trinken und dem ganzen Schischi ansteht, dachte ich ich poste mal was wir heute Abend so verspeisen wollen...

Die Menüabfolge lautet wie folgt:
1. "ein Start in den spritzigen Abend"
2. "knackig & sexy" - begleitend zu Grey´s Anatomy 6. Staffel
3. "die Antibotox-Kampagne" - begleitend zu Desperate Housewives online

Der spritzige Start mit Spritz Aperol


Foto von Andrea Kog bei flickr.com

für ein Whiskyglas
4 - 6 cl Aperol
aufgefüllt mit Sprudelwasser
oder
mit 6 cl Prosecco und einem spritzer Sprudelwasser


weiter geht es Knackig & sexy
Hier geht es um verschiedene Gemüsesticks mit 2 unterschiedlichen Dips.
1. Dip: Feta-Dip
dazu wird benötigt:
Feta-Schafskäse 100 g
1-2 Knoblauchzehen
200 g Vollmilch-joghurt, natur
2 Zweige frischer Thymian
Salz, frischer Pfeffer

Den Feta würfeln und die Knobizehen schälen. Beides zusammen in ein höheres Gefäß geben und mit einem Pürierstab gut pürieren, so dass eine glatte, cremige Masse entsteht. Nun den Joghurt unterrühren und die Thymianblättchen hinzugeben. Den Dip abschließend mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.


2. Dip: Avocado-Dip
1-2 reife Avocados
2 (große) Strauchtomaten
1-2 Schalotten
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Avocado hälfteln, den Stein entfernen und Fruchtfleisch von der Schale trennen und mit einer Gabel zerdrücken. Die Tomaten vierteln und entkernen. Das Tomatenfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und unter die Avocado geben. Die Schalotte schälen, fein hacken und ebenfalls zu der Avocado geben. Zu guter Letzt das ganze mit Zitronensaft, Salz und Pfeffe abschmecknen und würzen.

Dazu verschiedene Gemüse in Streifen bzw. Sticks schneiden und fröhlich dippen und Grey´s Anatomy gucken.

die Anti-Botox-Kampagne Schokotörtchen mit flüssigem Kern
(Rezept von kochbar.de)
Für diese kleine Sünde und gegen Falten brauchen wir:
Butter 125 g
Zartbitterschoki 100 g
Mehl 50 g
Eiweiß 3
Puderzucker 80 g
Butter für die Förmchen

Die Butter in einem Topf schmelzen, leicht anbräunen lassen und abkühlen. Die Zartbitterschoki in kleinere Stücke hacken und in einer Schüssel, in einem Wasserbad schmelzen. Nun in einer Schüssel Mehl und Puderzucker mischen und die flüssige Butter und Schokolade unterrühren. Die 3 Eier aufschlagen und trennen. Die 3 Eiweiß fast ganz steif schlagen und unter den Teig heben. Das ganze in 6 Förmchen füllen und für 30 Minuten kühlen. Den Ofen derweil auf 175°C vorheizen. Nach den 30 Minuten kühlen, die Förmchen für 10 - 15 Minuten in den Ofen stellen und backen.
Beim Genießen läuft dann der flüssige Kern aus dem Törtchen! Yummy...

Donnerstag, 29. Oktober 2009

gefüllter Kürbis


Halloween-Zeit ist Kürbiszeit und weil man die schönen Kürbisfratzen so gut wie immer aushöhlen muss, lohnt es sich etwas aus dem leckeren Fruchtfleisch zu kochen.

Empfehlen kann ich zum einen die leckere Kürbissuppe, die ihr auf meinem Blog finden könnt und zum anderen das Rezept, das ich heute posten möchte. Es ist mal was anderes, eine Kürbisfratze kann man danach leider nicht mehr machen, aber es ist verdammt lecker, ich habe es selbst vor einigen Tagen das erste mal probiert.
Gefunden habe ich das Rezept bei der Kürbis Company.
Gefüllter Kürbis
Zutaten:
1 Kürbis (ca. 3-4 Kg)
1 kg Lammhackfleisch (mit Rinderhack schmeckt es auch sehr)
1 Glas grüne Oliven ohne Stein
1 Glas Senfgurken
3-4 Zwiebeln
2 Knobizehen
1 Bund Petersilie
3 Eier
50 gr. geröstete Pinienkerne
(3-5 EL Semmelbrösel)
150 g Langkornreis
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika
Kürbiskerne
Öl

Den Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
Den Kürbis "köpfen" und das weiche Fruchtfleisch, die Fasern und Kürbiskerne mit einem Esslöffel herausschaben. Zwiebeln, Oliven, Senfgurken, Petersilie und Knobi kleinhacken und mit dem Hackfleisch mischen. Hinzu noch die Eier und geröstete Pinienkerne sowie die Gewürze. Falls die Masse zu feucht ist, mit ein wenig Semmelbrösel abbinden.
Hackmasse kurz zur Seite stellen. Den Reis, ungekocht, mit Salz vermengen und ganz unten in den Kürbis geben, darauf wird dann die Hackmasse gegeben und festangedrückt. Den gefüllten Kürbis nun in ein Auflaufform oder ein höheres Backblech setzten und von außen gut einölen.
Nun den Kürbis ca. 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen geben.
Anschließend herausholen und mit den Kürbiskernen garnieren, mit scharfem Messer portionieren und dazu am besten eine scharfe Tomatensoße reichen.

Montag, 26. Oktober 2009

Waffeln

Foto von sushiina bei flickr.com

Waffeln gibt es in vielen Variationen süß mit unterschiedlichen Obstsorten oder Schokolade und einige sogar herzhaft mit Schinken oder Käse.
Ich möchte heute einfach ein leckeres und einfaches Waffelteigrezept posten, sozusagen ein Basic, dem man dann nach Geschmack Schokoladenraspel oder Apfelscheiben zufügen kann.

Waffelteig Basic:

Zutaten für ca. 8 - 10 Waffeln

Vanillezucker 1 Päkchen
Zucker 60 g
Mehl 300 g
Backpulver halbes Päckchen
Butter 80 g

Milch 380 ml
Eier 3 Stück


Zucker, Vanillezucker und weiche Butter in einer Schüssel schaumig schlagen anschließend Mehl und Backüulver hinzugeben, sowie Milch. Nun gut verrühren, so dass keine Klumpen entstehen. Abschließend noch die Eier hinzugeben und verrühren. Als Ergebnis sollte ein schöner glatter und zähflüssiger Teig entstehen.
Nun auf die leicht eingefetteten Waffeleisen je ca. 1 Suppenkelle des Teiges, warten und genießen!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Germknödel


Foto trepelu, bei flickr.com

Die herzhafte Zeit kehrt zurück und wir schreien "Hüftspeck ahoi!", aber macht ja nix weil lecker und draußen kalt!
Und zur Rückkehr der kalten Jahreszeit gehört ein zünftiges Hüttenmahl, das man auch mal ohne Hütte zu Hause nach einem langen Spaziergang in der Herbstkälte genießen kann: Germknödel
laut meiner Oma braucht man dazu:
Vorteig
30 g Mehl, 1 TL Vanillezucker oder normalen Zucker, 5 EL lauwarme Milch (ca. 50 ML) und 10 g frische Hefe
miteinander vermengen und für ca. 10 Minutenm ruhen lassen.
Teig
500g Mehl mit dem Vorteig vermischen, dann 1 Prise Salz, 2 Eier, 1 Eigelb , 60 g Butter, 125 ml Milch und wer möchte 1 TL abgebriebene Zitronenschale zu einem glatten Teig kneten.

Nun auf dem Herd Wasser, leicht gesalzen zum Kochen bringen. Den Teig in ca. 10 Knödel abteilen und zu Kugeln formen. Immer einige Knödel zusammen in das leicht sprudelne Wasser geben, Deckel auf den Topf und Herd auf dei Niedrigste Stufen drehen. Die Butter schmelzen lassen.
Die Knödel so ca. 20 Minuten ziehen lassen. Dann herausnehmen und mit der Butter, Mohn und Pflaumenmuss (am besten selbstgemachten) anrichten und genießen.

Meine Oma macht immer kleinere Knödel, deswegen bekommt man aus der Menge Teig ca. 10 Knödel.

Dienstag, 20. Oktober 2009

französiche Crépes

Heute mal ein Kochvideo, wie ich finde, sehr praktisch einfach per Play und Pause sich Schritt für Schritt der Zubereitung und dem Genuss entgegen kochen und gucken. Gefunden habe ich das Video und Rezept bei der Hausgemacht-Seite.

Aber zuerst die Zutaten, die ihr in eurer Nähe haben solltet:
der Teig
500g Mehl
4 Eier
100g Butter
750ml Milch
250ml Sprudelwasser

zusätzlich
etwas Pflanzenöl
1 Kartoffel
Handrührgerät
Schüssel
beschichtete Pfanne
Crêpes-Schaufel

Und nun gucken und loslegen:


Montag, 19. Oktober 2009

Quittenlikör


(Foto: "Quittenpärchen", von Apfelherz www.flickr.com)

Es gibt verschiedene Arten die Quitte weiterzuverarbeiten und haltbar zu machen. Man kann aus ihnen Gelee, Marmelade, Saft oder Mus machen, aber auch einen sehr leckeren Likör, denn man jetzt vorbereitet auch herrlich zu Weihnachten verschenken kann oder ein Schlückchen zum Aufwärmen nach einem kalten Herbstspaziergang.
Um ca. 4 Flaschen (0,75 L) zu erhalten braucht man:
Quitten, knapp 3,3 Kg
Zucker, 350 g
Sternanis, Zimtstangen, Gerwürznelken, jeweils 3-5
Wasser, 2 L
Wodka oder Korn, 2 L

Die Quitten mit einem Tuch von ihrem ungenießbaren Flaum befreien und in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben. Zucker und Gewürze hinzugeben mit 500 ml Wasser aufkochen und für ca. 5 Minuten vor sich in köcheln lassen. Das restliche Wasser hinzugeben und nun für gute 2 Stunden köcheln. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Sobald der Quittensaft abgekühlt ist, den Korn oder Wodka hinzugeben, rühren und durch ein Tuch oder feines Sieb in die Flaschen seien. (Das Tuch fängt Fruchtfleisch und Gewürze ab.)
Denn wohl bekommens!

Freitag, 16. Oktober 2009

ein Herz für Blogs

Heute möchte ich mal einen anderen Blog vorstellen, den ich mir ganz gerne mal durchlese und ihn vor allem spannend finde weil er eine kleine "Leidensgeschichte" des Abnehmens erzählt und zwar immer hautnah dabei und aktuell. Das Blog wird von Juliane geschrieben. In Tagebuchform erzählt sie dort von ihrem Leben und ihrer leichter werden Geschichte. Wer auch ein solches Projekt vorhat, schon mitten drin ist oder einfach ab und an unterhalten werden möchte, sollte auf diesem Blog vorbeischauen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009



Heute mal kein Rezept zum Kochen sondern ein Rezept zum Vernetzen :) StyleSpion ruft nach einem halben Jahr mal wieder zum Vernetzen auf mit der Aktion ein Herz für Blogs. Dabei postet man über Blogs, die man als Blogger gerne selber liest und als empfehlenswert erachtet. Das ganze findet am morgigen Tage statt und wer gerne noch ein bisschen mehr darüber erfahren möchte schaut am besten auf der StyleSpion Seite vorbei und informiert sich darüber.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Gorgonzola-Hühnchen mit Ofenpaprika

Um ein Gorgonzola Hühnchen zu bekommen benötigt man: 200 ml Sahne, 400 g zartes Hühnchen- oder Putenfleisch, 150 g Gorgonzola, 2 Knoblauchzehen, frischer Pfeffer, Salz, n bissl Brühe und einen auf 200°C vorgeheizten Ofen.
Die Sahne in eine Backofenform geben, mit Brühe, Salz und Pfeffer abschmecken, das Geflügelfleisch abtupfen und mit Pfeffer und Paprika einreiben und in die Sahne legen. Die Knoblauchzehen schälen und längs hälfteln, den Strung herausnehmen und die 4 Hälften einfach mit in die Sahen legen. Nun den Gorgonzola in kleine Würfel zupfen oder schneiden und mit in bzw. auf die Sahne und Geflügelfilets geben.
Als Beilage lässt sich schnell und einfach Ofenpaprika zubereiten. Dazu sind folgende Zutaten nötig: 2 rote Paprikaschoten, 2 Knoblauchzehen, Salz, frischer Pfeffer, Oregano, 2 Zweige glatte Petersilie, Olivenöl und zwei Streifen Alufolie.
Die Paprika waschen und nur den Stiel und die Kerne entnehmen. Die Paprika leicht einritzen, Salzen, Pfeffern und mit Oregano würzen. In die Paprikaschoten je 1 Knoblauchzehe legen und ein Zweig glatte Petersilie. Die Schoten nun in Schiffchen aus Alufolie packen und mit Olivenöl beträufeln (ca. 3 EL).
Das Hühnchen und die Paprika nun zusammen in den Ofen geben und bei 200° C für ca. 40 Minuten backen lassen.

Montag, 12. Oktober 2009

Kartoffelpizza

Eine leckere, gesunde und vegetarische Pizza-Variation ist für mich die Kartoffelpizza.

Allerdings nicht die Kartoffelpizza bei der der Teig aus einer Kartoffelmasse hergestellt wird, sondern die Kartoffeln sind der Belag! Klingt vielleicht ein bißchen merkwürdig, ist aber verdammt lecker und so gehts:

für ein Backblech benötigt man:
Pizzateig:
500g Weizenmehl (Typ 405)
1 Päckchen Hefe
lauwarmes Wasser

Belag:
ca. 250g Créme Frâiche
Knoblauch
Salz, frischer Pfeffer, Muskat
frisches Rosmarin
300 g Kartoffeln, roh dünn gehobelt
1 Zwiebel
Rocula
- wer möchte, muss nich

Den Backofen auf ca. 200°C vorheizen.
Pizzateig zubereiten und für ca. 1 Stunde zum Gehenlassen zugedeckt zur Seite stellen. Währenddessen für den Belag die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Die Zwiebel ebenfalls schälen, in Ringe schneiden und in einer Pfanne mit Öl und ein wenig Zucker glasig andünsten.
Den Rocula waschen und abtropfen lassen. Die Créme Frâiche in eine Schüssel geben, mit Salz und frischem Pfeffer, Muskat würzen. Eine Knoblauchzehe schälen und ganz fein hacken, ebenfalls zu der Créme Frâiche geben und alles gut vermengen.
Den Pizzateig nochmals durchkneten und auf einem Backblech ausrollen, so dünn wie möglich bzw. recht dünn. Auf den Teig die gewürzte Créme Fraiche verteilen und darüber die dünnen Kartoffelscheiben (eventuell geschichtet) geben. Nun die Zwiebel darüber verteilen und ab in den Backofen. Dort bleibt die Kartoffelpizza für ungefähr 20 Minuten.
Zum Abschluss kann die Pizza mit gehacktem Rocula bestreut werden, schmeckt aber auch ohne super lecker!

Freitag, 9. Oktober 2009

Apfelzeit



Die Apfelzeit ist da und wenn man einen Apfelbaum im Garten hat, weiß man manchmal nicht mehr wohin mit all den Früchten.
Das Äpfel gesund sind und lecker schmecken ist unbestritten und das diese Frucht noch viel mehr zu bieten hat auch. Allein die Vielfalt an verschiednen Sorten bietet auch unterschiedlichste Verarbeitungsmöglichkeiten zu Gelees, Säften, Wein, Kuchen oder Federweißem.
Fallobst kann man zum Beispiel hervorragend zu Saft verarbeiten, deshalb hier ein lecker lecker Apfelsaft:

Zutaten
Äpfel
Zucker (wer mag)
Vanielleschote
sowie
Dampfentsafter
leere Glasflaschen


Das Fallobst waschen, vierteln und entkernen. In das Fruchtsieb des Dampfentsafters die geviertelten Früchte geben, sowie Zucker und Vanilleschote. Den Zucker muss man nicht dazugeben, ich persönlich lasse ihn weg, da mir die natürliche Süße des Apfelsaftes reicht. Das Enstaften dauert ungefähr 2 Stunden. Je nach Apfelsorte und Größe. Die Flaschen vor dem abfüllen kurz abkochen und entweder mit einem Gummistöpsel oder Schraubverschlüssen verschließen. Gut gelagert hält sich der Apfelsaft so locker bis zu 3 Jahren und er schmeckt einfach lecker!!!
(Einen Dampfentsafter kann man schon recht günstig erstehen, erst recht wenn man nur noch einen Aufsatz kaufen muss für einen Einkochtopf.)

Für eine weitere echt leckere Verarbeitungsmöglichkeit habe ich eine gute und infromative Seite rund um den Apfelkuchen gefunden.

Also ran an die Äpfel!!! Und wohl bekommens... Wer möchte, kann mir auch gerne seine tollsten Apfelrezepte posten, ich bin nämlich Besitzer eines solchen früchtespendenen Baumes!!!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Popcorn, Chips und Co.

Die kuschelige und ab und an auch regnerische Jahreszeit hat uns so allmählich im Griff und einige Aktivitäten verschieben sich wieder mehr nach drinnen. Eine gute Zeit um wieder gemütliche Heimkinoabende aufleben zu lassen, finde ich jedenfalls. Und neben einem guten Film gehört zu einem gelungenen Kinoabend irgendwas zum Knabbern. Da man nicht immer eine Popcornmaschine zuhause hat oder ne Tüte Chips, lohnt es sich auch mal diese Leckereien selber zu machen.
Für Popocorn, die fast so lecker wie im Kino schmecken, braucht man:

1 Tüte (Popcorn)Mais, je nachdem wie viele ihr seid die Menge variieren (100g ergeben ca. 1 Backblech voll Popcorn)
Butter
Zucker (oder Salz, oder Zimt-und-Zucker)

Man nehme einen Topf und bedecke den Boden komplett mit Zucker und gebe gut einen Löffel Butter dazu. Ist die Butter zerschmolzen gibt man soviel Mais dazu, dass der Boden gut bedeckt ist. Deckel auf den Topf!!!!!! Zu Beginn kann man die Hitze ruhig recht hoch stellen, sollte sie jedoch nach einer Weile (sobald der Mais anfängt ordentlich zu popppen) runterregeln bzw austellen. Dann das Popcorn sobald es aufhört zu poppen umrühren und auskühlen lassen. Dann knabbern!

Wer dazu noch ein paar Chips möchte braucht folgende Zutaten und einen auf 200° C vorgeheizten Backofen:

Kartoffeln (je Person eine große Kartoffel)
Öl
Gewürze nach Geschmack: Salz, Paprikagewürz, Knoblauch, Zwiebelsalz, etc.

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Eine Schale nehmen und in dieser Öl mit den gewählten Gewürzen mischen. Backpapier auf ein Backlech legen und die Kartoffelscheiben darauf. Mit einem Pinsel die Kartoffelscheiben von beiden Seiten dünn mit dem Öl bestreichen oder die Kartoffelscheiben in die Schale und munter durchmengen :) Die Kartoffelscheiben in den Backofen und bei 200° für circa 15 Minuten backen.

Wer es gesünder mag kann natürlich auch zu Gemüsesticks mit Joghurt-Dipp greifen.

So, nun hat man die kleinen Leckereien und benötigt noch einen gute Film. By the way, ich habe neulich den Trailer für Männerherzen gesehen, sobald es den Film als DVD gibt könnte er zu einem echt guten Heimkinoabend beitragen. Ich fand den Trailer ja schon echt lustig!

Dienstag, 6. Oktober 2009

schneller französischer Kirschkuchen

(Foto: flickr.com, von Andreas Levers)

Ich habe die letzten Tage im Fernsehen beobachtet wie ein herrlicher, französischer Kirschkuchen zubereitet wurde. Er sah so fluffig und saftig aus, dass ich ihn postwendend nachgebacken habe und ihn sofort in meine mentale Liste "Lieblingskuchen" aufgenommen habe.


In der Zubereitung ist der Kuchen so herrlich einfach wie schnell, für ein Backblech der Größe ca. 40 x 40 cm benötigt man


80g Butter
4 Eier
1 kg Schattenmorellen (oder frische Kirschen)
200 g Mehl
200g Puderzucker
400 ml Sahne


Die Schattenmorellen abtropfen, wenn frische Kirschen da sind, dann diese waschen und wer möchte auch entkernen. Nun die Schattenmorellen auf ein eingefettetes Backblech verteilen, so dass der gesamte Boden bedeckt ist. Nun den Teig anrühren, dazu das Mehl, und den Puderzucker sieben, Eier und Sahne hinzugeben sowie die Butter. Die Zutaten kurz aber kräftig zu einem Teig verquirlen. Den Teig über die Kirschen gießen und das ganze in den vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft ca. 160°) für 20 Minuten backen. (Den Teig nicht verteilen, der verteilt sich von alleine...) Nun den Kuchen mit Alufolie bedecken, vorher jedoch den Backofen auf 170°C herunter regeln und ein paar Butterflocken auf dem Kuchen verteilen und ein wenig Puderzucker. Nun die Alufolie darüber legen und den Kuchen nochmals für 20 Minuten bei 170° backen.
Den Kuchen rausholen und ein wenig abkühlen lassen, dann einfach genießen.

Der Kuchen lässt sich auch mit anderen Obstsorten backen, beliebt sind hier zum Beispiel Birne, Apfel oder Trockenobst.


Sonntag, 4. Oktober 2009

Maronen Bratlinge

Der Herbst kommt mit großen Schritten und auch die Natur zeigt sich allmählich in all ihren Farben und auch mit den Herbstfrüchten wie Walnüssen, Haselnüssen oder Kastanien. Nach dem ich am Wochenende nun nach einem kleinen Herbstspaziergang meine ersten Maronen, also Esskastanien, gesammelt habe soll es im heutigen Rezept um die kleinen braunen Herbstfrüchte gehen.
Ich habe mich für eine herzhafte Variante entschieden, die ich mal bei einer guten Bekannten probiert habe und ich kann nur sagen:Lecker lecker, zu einem Braten oder auch ganz für sich alleine.

Zutaten
für knapp 6 Portionen

ca. 500 g Maronen
150 - 200 g Roquefort
80g fein geriebene Möhrchen
3 Eier
60 g Schlagsahne
1 1/2 EL Butterschmalz/Fett
frischer Pfeffer, (Kräuter)Salz, Kräuter, 1 1/2 Bund fein gehackte Petersilie

Die Maroni schälen und anschließend für gute 12 Minuten im Dampf garen. Herausnehmen und in einer Schale pürieren. Anschließend das Püree mit dem Roquefort, Möhrchenraspeln, Sahne, Eiern und Petersilie ordentlich vermischen. Das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nun das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Maronenmasse zu kleinen Fladen formen und in der Pfanne langsam anbraten.